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Finger weg von Kupferpaste! (Bremsen) Zum Ende der Seite springen



06.11.2009 20:43
Immer wieder wird wenn es um Bremsenquietschen geht zu Kupferpaste geraten, daher möchte ich nun ein für alle mal klären, warum davon Abstand zu nehmen ist.
Die Informationen stammen vom Boschdienst (ESI-tronic Informationsdienst).

Vllt kann Matze das ganze als Sticky festmachen?

Wenn neue Bremsbeläge eingesetzt werden verwendet man ein "Schmiermittel" um das Quietschen durch Druck (Metall auf Metall) zu vermindern und die Gleiteigenschaften auf dem Bremsbelagträgern zu verbessern.

Folgendes Problem besteht nun:
Früher hat man gerne Kupferpaste verwendet, dies ist heute nicht mehr zulässig.
Moderne Bremsanlagen sind immer mehr aus Aluminium gefertigt um die ungefederte Masse möglichst gering zu halten.
Kupfer + Aluminium bilden aufgrund der unterschiedlichen Elektronennegativität, in Verbindung mit einem Elektrolyt (Salzwasser), ein galvanisches Element.
Zwischen Kupfer und Alu liegt eine galvanische Spannung von 2,01V.
d.h. treffen Kupfer und Alu mit einem Elektrolyt zusammen reagieren die beiden, das unedlere Metall (alu) wird abgetragen.

Die Folgen: Festfressen der Bremskolben im Zylinder, korrosion.

Alternative:
Keramikspray.
Gibts für unter 5€ bei ebay, einfach mal suchen!

Gruß
Pascal
WARNUNG: Beiträge dieses Benutzers können Spuren von Ironie, Sarkasmus, Uran, purer Boshaftigkeit, Fachwissen und Erdnüssen enthalten!

07.11.2009 00:55
Ist ja eigentlich das gleiche mit Alu-Spurverbreiterungen, oder nicht wegen Stahl zu Alu!
07.11.2009 12:42
Hängt von der Galvanischen Spannung ab, weiß nicht wie weit da Alu + Eisen auseinanderliegen Augenzwinkern
WARNUNG: Beiträge dieses Benutzers können Spuren von Ironie, Sarkasmus, Uran, purer Boshaftigkeit, Fachwissen und Erdnüssen enthalten!

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